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5 Tipps für ein schnelleres Editieren in Lightroom

Heute möchte ich euch 5 Tipps zeigen, die euch ein schnelles Editieren in Lightroom garantieren.

Die Vorauswahl

Je nachdem, wie viele Bilder ihr in euren Katalog lädt, kann die Bildauswahl in Lightroom mühselig werden. Gerade bei Hochzeiten können mehrere tausend Bilder zusammenkommen. Ich mache es so, dass ich meine Bilder vorher in das Programm Photo Mechanic lade, um eine Vorauswahl zu treffen. Meiner Erfahrung nach braucht Lightroom etwa eine Sekunde, bis das Bild tatsächlich vollständig und scharf angezeigt wird. Je nach Anzahl der Bilder kann das den Workflow nachteilig beeinflussen.

Falls ich nur ein kleines Shooting habe, lade ich den Ordner bei Lightroom hoch und vergebe für jedes Bild ein Ranking. Nach der Auswahl ist es möglich, oben unter dem Leiste in “Attribut” einen Filter zu aktivieren und beispielsweise nach Farben oder Sternen zu filtern. 

Presets

Jeder kennt sie inzwischen: Presets oder in der deutschen Version “Vorgaben” können den Workflow erheblich erleichtern. Falls ihr bei euren Bildern einen bestimmten Farbstil anstrebt, der eure Arbeit repräsentiert, macht es Sinn, sich selbst ein Preset anzulegen. Inzwischen verkaufen viele Fotografen:innen ihre eigenen Presets, anhand welcher ihr ausprobieren könnt, welcher Stil zu euch passt. Im gleichen Menü, in welchem sich externe Presets einbinden lassen, könnt ihr auch einfach ein eigenes Preset erstellen.

Hier könnt ihr euch mein kostenloses Preset herunterladen, welchem ich eine Anleitung beigefügt habe, wie ihr Presets installieren könnt.

Bearbeitet mit “Spellwork

Presets erstellen

Habt ihr euer Preset angelegt, wird euch schnell auffallen, dass es bei verschiedenen Lichtbedingungen ganz anders aussieht. Ich überarbeite meine Presets für jede Hochzeit, weil sich die Farben abhängig von der Umgebung teilweise stark unterscheiden. Dabei klicke ich auf mein „Main“-Preset und arbeite auf Grundlage der gegebenen Farben weiter. Je nach Hautton des Paares, Licht, oder auch Farbgebung der Hochzeit müsst ihr eurer Preset anpassen. Habt ihr den gewünschten Effekt erreicht, klickt auf einfach auf das kleine „+“ Neben Vorgaben (ihr müsst euch im Entwickler-Modus befinden),klickt auf „Vorgabe erstellen…“ und benennt es abschließend.

Presets anpassen

Wenn ihr beispielsweise eine Hochzeit bearbeitet, werdet ihr vielen verschiedenen Belichtungen begegnen und in den Grundeinstellungen Regler verschieben müssen. Beispielsweise macht es Sinn, im direkten Licht den „Kontrast“-Regler runterzuschrauben. Falls ihr mehrere Bilder hintereinander habt, die eine ähnliche Belichtung aufweisen, drückt einfach auf das Bild welches fertig bearbeitet ist. Dann drückt Shift und markiert mit der Maus bis zu dem Bild, welche ihr ähnlich bearbeiten möchtet. Klickt auf „Synchronisieren“,wählt die gewünschten Felder aus und et voila! 

Gerade bei Gruppenbildern liebe ich diese Funktion, weil dort viele Bilder stark ähneln. Alternativ könnt ihr auch die Superkey Taste + c drücken (bei Apple command, oder bei Windows das Windows-Zeichen) und eure Einstellungen kopieren, und dann mit Superkeytaste + v bei euren gewünschten Bild einfügen.

Kleine Bildkorrekturen bei Lightroom

Lightroom bietet die Funktion, kleine Korrekturen vorzunehmen, ohne gleich Photoshop öffnen zu müssen. Mein Lieblings-Tool ist der Pinsel, mit dem ich kleine Hautkorrekturen vornehme. Diesen findet ihr über den Grundeinstellungen. Lightroom bietet für den Pinsel eine handvoll Standardvorgaben, aber ihr könnt hier – wie bei den Presets auch – eure eigene Vorgabe erstellen.

Bilder direkt über ein Plugin in die Galerie hochladen

Falls ihr einen Online-Dienst zur Veröffentlichung der Bilder verwendet, schaut nach, ob dieser ein Plugin für Lightroom anbietet. Dieses ermöglicht euch, die Bilder direkt und ohne Umwege in der Online-Galerie zu speichern.

Optimieren der Leistung

Um ein schnelles Arbeiten in Lightroom  zu ermöglichen, muss euer System bestimmte Anforderungen erfüllen. Beispielsweise kann die Leistung von Lightroom maßgeblich damit zusammenhängen, wie schnell die Festplatte, auf der ihr eure Bilder gelagert habt, arbeitet. Ebenso spielt der eingesetzte Prozessor und die größe des Arbeitsspeichers eine zentrale Rolle. Falls ihr mit einem langsamen Lightroom zu kämpfen habt, kann ich euch die Seite von Adobe ans Herz legen, bei der viele Tipps gegeben werden. https://helpx.adobe.com/de/lightroom-classic/kb/optimize-performance-lightroom.html

Viel Spaß beim Anwenden! 🙂